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Der Tod
Der Tod

Der Tod

Die Erfahrung des Todes bleibt keinem Menschen erspart. Sei es beim Sterben eines anderen, sei es am Ende des eigenen Lebens – sie kommt unausweichlich auf ihn zu. Fast ebenso zwangsläufig wird ihm der Tod zur Herausforderung:
Für seinen Intellekt, der um Verständnis eines kaum faßbaren Phänomens ringt. Was ist das – Tod? Wie kommt es, daß mein eigenes Leben irgendwann einfach aufhören soll, während ich bisher nur seine Kontinuität erfahren habe?
Ist der Tod das Ende oder gibt es ein Danach? Wenn ja, was vergeht und was existiert fort? Wie geht es weiter?
Welchen Sinn macht es, die Menschen zu verlieren, denen ich tief verbunden bin? Ist der Abschied endgültig?
Für die fühlende und wollende Persönlichkeit, die den Tod als Bedrohung und eigene Vernichtung empfindet. Wie kann sie Sterben ertragen, da doch nur Lebenswille ist? Gibt es einen Ausweg, Hoffnung, Hilfe oder wenigstens hinlänglichen Trost? Wie kann ich überhaupt existieren, Pläne machen und für eine Zukunft arbeiten, wenn ein Ende unabdingbar ist?
Der Tod ist Teil der Unzulänglichkeit und der Leidhaftigkeit der Existenz. An ihm wird das Ausgeliefertsein an ein Erleben überdeutlich, dessen Gesetze wir nicht kennen und gegen das sich alles in uns sträubt.

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